Ben Cowen warnt: Der M2-Gipfel könnte nahe sein, das makroökonomische Umfeld für Bitcoin-Bullen steht vor einem Umkehrrisiko

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Kryptowährungsanalyst Ben Cowen hat kürzlich die populäre Marktmeinung in Frage gestellt, dass „Liquiditätskonditionen erneut Bitcoin nach oben treiben werden“. Er ist der Ansicht, dass viele makroökonomische Bullen zu stark auf die Annahme setzen, dass die globale M2-Geldmenge kontinuierlich wächst, doch die tatsächlichen Daten könnten in eine andere Richtung deuten.

Ben Cowen weist darauf hin, dass M2 nicht zwangsläufig auf dem aktuellen Niveau weiter steigen wird, sondern in den kommenden Monaten möglicherweise seinen Höchststand erreicht und wieder zurückgeht. Diese Einschätzung stimmt mit der Erwartung eines möglichen US-Dollar-Stärkerwerdens überein. Historisch gesehen führen die Bitcoin-Zyklen oft vor den M2-Höchstständen, während die Tiefpunkte häufig kurz nach dem M2-Höchst erreicht werden. Daher könnte eine bevorstehende Abnahme der M2-Geldmenge den Liquiditätsrahmen im Kryptomarkt belasten.

Er betont außerdem, dass die US-Leitzinsen derzeit höher sind als die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen, was auf eine weiterhin restriktive Geldpolitik hindeutet. Das Fehlen klarer Zinssenkungssignale in naher Zukunft macht die Erzählung von „wieder fließender Liquidität in risikoreiche Anlagen“ zu optimistisch. Gleichzeitig schwächt sich die Beschäftigungsentwicklung weiter ab, mit niedrigen Einstellungen, offenen Stellen und Kündigungsraten, was historisch gesehen im Sommer zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führt und die makroökonomische Unsicherheit erhöht.

Auf Aktienmarktebene nähert sich der S&P 500 einem Allzeithoch, was den Spielraum der Fed einschränkt, Liquidität zu lockern. Ben Cowen erwähnt zudem, dass das Ende der quantitativen Straffung in der Vergangenheit nicht automatisch mit einem Aufschwung der Kryptowährungen gleichzusetzen ist. Die Erfahrung im Jahr 2019 hat gezeigt, dass die Beendigung der Bilanzreduzierung keinen automatischen Bullenmarkt auslöst.

Zur Kritik, dass die pessimistischen Ansichten „makroökonomische Faktoren ignorieren“, entgegnet er, dass makroökonomische Daten selbst vielfältig interpretiert werden können. Ein starker US-Dollar, hohe Zinsen, eine Abschwächung des Arbeitsmarktes und hohe Aktienbewertungen bilden die Kernargumente für seine vorsichtige Haltung. In Kombination mit der historischen Beziehung zwischen Bitcoin und M2 ist Ben Cowen der Ansicht, dass der Markt auf längere Seitwärtsphasen vorbereitet sein sollte.

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