7000 Wörter „Endbericht“ löst KI-Alarm aus, Dow Jones fällt um 800 Punkte, Software- und Private-Equity-Kreditsektoren stark abgestürzt

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Abstract-Generierung im Gange

Am 24. Februar kursierte auf Wall Street ein hypothetischer Bericht mit 7000 Wörtern, veröffentlicht von der Forschungsinstitution Citrini Research, der in der Form eines „Szenarios für Juni 2028“ präsentiert wurde. Der Bericht löste eine tiefgreifende Angst im Markt aus, da er die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf weiße-Kragen-Beschäftigung und das Kreditsystem thematisierte. Er führte das Konzept einer „globalen Intelligenzkrise“ ein und warnte davor, dass KI zu einem „bottom-up“-Wettbewerb bei wissensbasierten Arbeitsplätzen führen könnte, was die industrie- und kreditbezogenen Strukturen rund um die Produktivität von Weißen-Kragen-Arbeitern erschüttern würde.

Infolge dessen fiel die US-Börse am Montag deutlich zurück: Der Dow Jones Industrial Average sank um 822 Punkte (-1,7%), der S&P 500 fiel um 1%, und der Nasdaq Composite verlor 1,1%. Besonders stark betroffen war die Softwarebranche, mit Kursverlusten bei Datadog, CrowdStrike und Zscaler von über 9%. IBM stürzte um 13%, was die schlechteste Tagesperformance seit 2000 darstellte. Auch Unternehmen wie American Express, KKR und Blackstone, die im Bericht namentlich genannt wurden, verzeichneten deutliche Rückgänge.

Der Sektor der Privatkredite und Banken geriet ebenfalls unter Druck: Blue Owl fiel um 3,4%, Apollo Global Management um 5,6%. Die UBS-Analysten wiesen darauf hin, dass das eigentliche Risiko in der „Geschwindigkeit der Umwälzung“ liege, nicht nur in deren Eintreten. Sollte die Krise innerhalb von 12 Monaten auftreten oder Vertragsklauseln durchbrechen, könnten erhebliche Störungen entstehen.

Sicherheitsorientierte Anlagen gewannen an Stärke: Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen sank auf 4,026%, den niedrigsten Stand seit Ende November letzten Jahres. Gold stieg um 2,9% auf 5204,70 USD pro Unze, Silber um 5,2% auf 86,52 USD pro Unze. Marktteilnehmer sind der Ansicht, dass die hohe Gewichtung von Tech-Aktien und die starke Sensibilität gegenüber KI-Ausblicken die Stimmung erheblich verstärken. Einige Institutionen warnen Investoren davor, zu stark auf einzelne Szenarien zu reagieren, doch die Neubewertung von Geschäftsmodellen und die Asset-Rotation im Zuge der KI-Dynamik setzen sich weiterhin fort.

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